Die wichtigsten MRT-Untersuchungen:

  • Gehirn, Rückenmark und Nerven
  • Knochen bzw. Knochenmark, Gelenke und Weichteile
  • Wirbelsäule und Bandscheiben
  • Bauchraum
  • Beckenraum (z. B. gynäkologische Untersuchung)
  • Halsweichteile

Spezielle Untersuchungen/auch im Rahmen von Vorsorge-Untersuchungen:

  • Brustdrüse
  • Herz
  • Prostata
  • Gefäße

Die Grundlagen des Kontrastes einer MRT-Untersuchung sind vielfältig. Während in der CT letztlich nur die physikalischen Dichtunterschiede der verschiedenen Gewebe für den Kontrast verantwortlich sind, sind in der MRT die Ursachen des Bildkontrastes variabel. Man verwendet in diesem Zusammenhang auch das Wort Gewichtung oder Wichtung (sog. PD-, T1-, und T2-gewichteter Kontrast bzw. PD-, T1- und T2-Gewichtung) entsprechend des Vorherrschens der jeweiligen Kontrastart.

Die neueren 1,5 Tesla-MRT-Geräte ergeben aufgrund der hohen Feldstärke, der stärkeren Gradienten und der Entwicklung von modernen Multikanalsystemen mit der resultierenden Erhöhung der räumlichen und zeitlichen Auflösung weitere revolutionäre Untersuchungsmeöglichkeiten:

  • die Diffusionsgewichtung (DWI) zur Darstellung v.a. von Infarkten im ganz frühen Stadium,
  • die Susceptibilitätsgewichtung (SWI) zur Erkennung und Darstellung feinster Blutablagerungen,
  • die MR-Angiographie (MRA) zur Darstellung fast aller arteriellen Gefäße, auch langstreckig über mehrere Etagen,
  • die funktionelle MRT (fMRT) bei Herz- und Hirnuntersuchungen,
  • die Perfusions-MRT zur Darstellung von Durchblutungsverhältnissen,
  • die Diffusionstensorbildgebung (DTI) zur Darstellung der Nervenbahnen des Gehirns.

Auch in der MRT besteht die Möglichkeit der intravenösen Kontrastmittelgabe. Sie bewirkt grundsätzlich eine Steigerung der Signalintensität, dient konkret der weiteren diagnostischen Zuordnung eines auffälligen Befundes und bietet bei vielen Untersuchungen eine höhere Sicherheit beim Ausschluß möglicher krankhafter Veränderungen. Die kontrastgebende Substanz ist das Gadolinium, ein Element aus der Gruppe der „Seltenen Erden“. Die Ursache des Kontrastes liegt dabei in seinen 7 ungepaarten Elektronen, die einen starken paramagnetischen Effekt ausüben, der mit entsprechenden Sequenzparametern erfaßt werden kann. Eine vermehrte Kontrastmittelanreicherung im Gewebe (wie bei Entzündungen oder Tumoren) führt in den sog. T1-gewichteten Bildern zu einer mehr oder weniger starken Zunahme der Signalintensität und somit der Helligkeit und läßt sich dadurch leicht erkennen (weiteres hierzu s.u.). Das MRT-Kontrastmittel besitzt somit keinerlei Ähnlichkeit mit den jodhaltigen Kontrastmitteln im Röntgen und der CT!